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BeitragVerfasst: 19 Sep 2017, 10:06 
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mdoerr hat geschrieben:

Vielleicht sind wir heute zu mobil, die Mobilität ist immer noch viel zu billig. Wenn ich sehe was an unnützen Fahrten so gemacht wird. 500m zum Bäcker in der früh, oder die Kinder 800m zur Schule gefahren.
Wir sind früher gelaufen.

Ich laufe heute immer noch, bzw. fahre in der Stadt für sämtliche Erledigungen fast ausschließlich nur mit dem Rad.
Hab am Wochenende in Freiburg/Breisgau gesehen, dass es auch anders geht, wenn Stadt und Bürger, jeder in seinem Bereich etwas tut....auffallend viele Radfahrer und über 400 km Radwege, u.v.m.

Das Mobilität noch viel zu billig ist, sehe ich nicht so.
Wir wurden und werden ja dazu genötigt mobil zu sein. Nur ein Beispiel, ein Arbeitsloser muss bereit sein eine Stelle im Umkreis von 80 km um seinen Wohnort anzunehmen. :shock:
Ich bin früher gerne Bahn gefahren, aber die ist viel zu teuer geworden, reicht nicht mehr in entlegene Orte und wenn man da hin will (2 meiner Kinder wohnen in einem Dorf) ist man einen Tag unterwegs.
Aber das ist ein anderes Thema. E-Autos werden an dem Verhalten des mobilen Bürgers nichts ändern. Im Gegenteil, dann ist man ja vermeintlich umweltbewusst unterwegs. Und wie gesagt, der Strom kommt ja aus der Steckdose.


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BeitragVerfasst: 19 Sep 2017, 10:22 
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Hier gibt es einen Bericht über die Herstellungsenergie von einer Elektroauto-Batterie. Mit dieser Energie kann mit einen Fahrzeug mit Verbrennungsmotor 75.000 Km fahren.
https://www.mmnews.de/wirtschaft/29128- ... vom-e-auto

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BeitragVerfasst: 19 Sep 2017, 16:24 
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wewi24 hat geschrieben:
Hier gibt es einen Bericht über die Herstellungsenergie von einer Elektroauto-Batterie. Mit dieser Energie kann mit einen Fahrzeug mit Verbrennungsmotor 75.000 Km fahren.
https://www.mmnews.de/wirtschaft/29128- ... vom-e-auto


Da haben wir uns aber den forschrittlichen Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel von der AFD an Land gezogen.
Der Braunkohleverstromung befürwortet und auch gegen Windkraft ist.
Google hilft hat nicht immer. Ich wußte gar nicht, dass du so rechts bist.


Der Verbrennungsmotor sogar mit Wasserstoff betrieben, ist halt eine NOx Schleuder, wegen hohem Druck und Stickstoff ist nun mal in der Luft.


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BeitragVerfasst: 19 Sep 2017, 18:37 
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Lieber mdoerr,
Danke für die Tipp. Ich wusste bis jetzt auch nicht das ich so rechts bin. Ich hab den Prof gegoogelt und einen Eintrag mit der AFD auf der zweiten Seite gefunden. Ich wollte dieses mal nicht wählen gehen, aber jetzt muss ich wohl die AFD wählen! Du hast mir nicht nur den Wahlomat erspart, sondern auch mich politisch erleuchtet. Jetzt bekomme ich richtig Angst, denn wenn man ganz weit rechts ist, dann ist das doch schon wieder Links, ODER? Und das als ehemaliger Unternehmer! Jetzt bin ich total irritiert.
Ich fand den Artikel einfach nur logisch. Vor kurzem las ich in einer Autozeitung, das die Oko Bilanz bei E-Autos erst nach 7 Jahren besser ist als bei Verbrenner-Autos. Nur halten die Batterien nur ca. 5 Jahre und sie müssten mindestens 7 Jahre halten.
Leider hab ich nichts gefunden das der Prof. gegen Windkraft und für "Braunkohleverstromung" ist. Kannst Du bitte die Links hier kund tun. Danke.

Auch verstehe ich nicht, warum nicht alle ein E-Auto fahre, wenn sie so gut sind...

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BeitragVerfasst: 20 Sep 2017, 07:54 
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Ein E Fahrzeug ist wahrscheinlich nur halbwegs gut wenn man seinen Strom selber erzeugt.... Das die Batterien 5 Jahre halten glaube ich nicht... In meinem Anhänger sind die nach 1000 Tagen faktisch platt...

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BeitragVerfasst: 20 Sep 2017, 09:01 
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wewi24 hat geschrieben:
Leider hab ich nichts gefunden das der Prof. gegen Windkraft und für "Braunkohleverstromung" ist. Kannst Du bitte die Links hier kund tun. Danke.


Das ist mehr subtil in den Artikeln enthalten:
https://www.journalistenwatch.com/2017/ ... rgiewende/
Den günstigsten Strom liefern die Kernkraftwerke und die Kraftwerke mit heimischer Braunkohle.
(Leider verschweigt er, dass die Braunkohle auch den schmutzigsten Strom produziert. Dann die schönen Löcher die dafür gebuddelt werden, gehen ja nicht in die direkte Rechnung ein, die werden anders berechnet)

http://www.naeb.tv/PRessetexte/PM-2013-18-NAEB-57.pdf
Hier werden auch schöne Diagramme aus Dez bis Feb verwendet. Strom muss nicht mehr erzeugt und zur selben Zeit verbraucht werden. Es gibt Speichermedien. (Stauwasserspeicher...) und zukünftig rebkonfigurierte Batterien aus alten E-Autos.

Er ist Leugner der Klimaveränderung:
http://www.trimmpfadwald.de/attachments ... aermer.pdf
Viele Wissenschaftler stützen die Politik mit Horror-Klimaprognosen. Denn so erhalten sie leicht Forschungsgelder aus staatlichen Kassen. Sie können ihre Institute ausbauen und haben ausreichend Mittel, um Tagungen in aller Welt zu besuchen. Doch Prognosen können auch von ausgewiesenen Fachleuten falsch sein. Die Welt hat dies erst schmerzlich wieder erfahren. Die Prognosen der Bankexperten waren nichts wert.

Ein älterer geistig verknöcherter Herr. Passt zur AfD.
Irgendwann kommt die Erkenntnis, dass früher alles besser war.
Was natürlich Quatsch ist, aber der menschliche Geist ist so gebaut, dass er schlechtes eher vergisst als schöne Erfahrungen außer man hat ein photographisches Gedächtnis (das ist aber nicht sehr toll)


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BeitragVerfasst: 20 Sep 2017, 09:31 
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jonson hat geschrieben:
Ein E Fahrzeug ist wahrscheinlich nur halbwegs gut wenn man seinen Strom selber erzeugt.... Das die Batterien 5 Jahre halten glaube ich nicht... In meinem Anhänger sind die nach 1000 Tagen faktisch platt...

Tesla gibt 8 Jahre Garantie und je nach Batterie keine Laufleistungsbeschränkung.
(200,000km für die 60kWh) Ich kenne einige Elektroautofahrer, die haben noch nie ein Problem mit der Batterie gehabt, eher mit der Leistungselektronik oder dem Elektromotor. Meine hat 98% Kapazität nach 4,5 Jahren und 35k Meilen.

Ich weiß ja nicht welche Batterie du verwendest, aber die ist definitiv nicht zyklenfest.
Wenn die Batterie gut überwacht ist und nie unter 50% entladen wird dann kann man mit folgenden Lebensdauern rechnen:
Normale Nassbatterie (Starterbatterie) 200 bis 500 Zyklen.
Gel-Batterien: 800 bis 1200 Zyklen
Lithium- Eisen-Posphat 5000 bis 10000 Zyklen.
Wobei ein Zyklus nicht einmal Voll und dann Leermachen ist. eher 2 mal halb entladen. Die Zahl geht hoch wenn man nur noch bis 75% entlädt und das halt 4 mal macht.

Wenn man nicht in Lithium investieren will, kann man Batterien für Flurförderzeuge kaufen.
Lithium rechnet sich aber mit der Zeit. Die Lithium Batterien laden auch mit höheren Strömen bis 95%, das nutzt die Solaranlage besser aus als ein Bleiakku, der hab 70% bereits den Ladestrom drosselt und dann viel langsamer lädt. Da ist halt meist der Tag schon vorbei und die Solarmodule geben keine Energie mehr ab.
Ich befasse mich seit über 30 Jahren mit Photovoltaik, angefangen mit 1000Mark Modul und Autobatterie.
Wichtig ist die Überwachung der Batterien. Da ist der Batteriecomputer kein Luxus.
Meine Anlage auf dem Mobil hat über 3kW peak Leistung, die Batterien werden langsam vom 3kWh auf 9kWh erweitert.


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BeitragVerfasst: 20 Sep 2017, 10:58 
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Wohnort: Northampton
Zur Haltbarkeit von E-Auto Batterien:

https://www.youtube.com/watch?v=Gb_i4ihsJ1w


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BeitragVerfasst: 20 Sep 2017, 11:26 
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Die Norweger bekommen langsam die ersten Schwierigkeiten, die Autos über Nacht auch geladen zu bekommen.

http://www.manager-magazin.de/politik/europa/oslo-e-auto-vereinigung-raet-vom-kauf-von-elektro-autos-ab-a-1168496.html

Norwegen erzeugt 98% des Stroms über Wasserkraft, was bei uns so nicht möglich sein wird. Dazu gibt es bei uns deutlich mehr Einwohner und die Vorstellung, Strom zwischen zu speichern, um dann nachts die Autos aufladen zu können ist schlichtweg mit den bisherigen Möglichkeiten absurd. Man könnte freilich den tagsüber überflüssigen Strom zur Produktion von Wasserstoff nutzen und damit dann nachts via Brennstoffzelle oder Minikraftwerk Strom erzeugen. Mit riesigen Verlusten und immensen Kosten.

Aus dem Grund finde ich den Artikel, der die Elektromobilität hier in Deutschland kritisch hinterfragt sehr sinnvoll. Solange die physikalischen Gesetze richtig wiedergegeben werden und die Argumentation schlüssig ist, ist mir das auch völlig egal, ob der in seinem persönlichen Bereich AFD-nahe ist oder Gurken anbetet.

By the way: Die Frage, ob die AFD verfassungswidrige Inhalte verfolgt oder nicht, ist bislang von keiner Partei ernsthaft in Frage gestellt worden. Ansonsten würde es ein Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht dazu geben. Was hier heute passiert, ist eine Schande für unseren Rechtsstaat und die Meinungsfreiheit. Von Seiten der Regierung und vielen Journalisten wird nicht argumentiert oder sachlich berichtet, sondern bloß Meinung geblasen. Der echte Diskurs wird abgelehnt und frei gehetzt. Hier in Kiel gebärden sich linke Vermummte wie SA oder SS, wenn die AFD zu einem Vortrag einlädt....

Ein Wohnmobil mit Gasantrieb wäre derzeit mein Favorit. Gibts nur quasi nicht...


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BeitragVerfasst: 20 Sep 2017, 12:50 
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mdoerr hat geschrieben:
Zur Haltbarkeit von E-Auto Batterien:

https://www.youtube.com/watch?v=Gb_i4ihsJ1w


Über die Haltbarkeit von den Akkus in den E-Autos kann man hier rum streiten. Die Lithium Ionen Akkus werden schon seit Jahren in den Notebooks und bei den Elektrofahrrädern eingesetzt. Da hat fast jeder schon seine Erfahrung mit der Haltbarkeit der Akkus gemacht. Ein befreundetes Ehepaar von mir fahren schon 10 Jahre Elektrofahrräder. Sie fährt wenig und hat noch den ersten Akku. Er fährt viel und hat mittlerweile schon den dritten Akku. Beide Räder sind baugleich. Mein letzter Akku im Notebook hielt ca. 3 Jahre. Und die Akkus im E-Auto müssen 7 Jahre halten damit sie die gleiche Öko-Bilanz haben, wie ein Verbrenner-Auto. Und wenn nach 7 Jahren die Batterie gewechselt wird, wie sieht dann die Öko-Bilanz im 8, 9, oder 10 Jahr aus?

Wenn alle Autos mit Strom fahren, wie sieht es dann mit den Rohstoffen der Batterien aus. Lithium, Kobalt, Nickel und Mangan? Sind wir in der Lage diese Rohstoffe in genügender Menge zu fördern? Bei einem Stoff muss die Weltjahresproduktion um 400 Prozent gesteigert werden, nur wenn in Deutschland alle Autos umgestellt werden. Dann stellt sich für mich die Frage von welchen Staaten, die den Rohstoff liefern, macht man sich abhängig. Eine weitere wichtige Frage für mich ist: Wie viel neue Kraftwerke benötige ich für die Stromerzeugung. Bei MMNews haben sie es vor ca. einem Jahr ausgerechnet. Es müssen alle Atomkraftwerke wieder hochgefahren werden und 40 neue gebaut werden. China setzt ganz klar auf E-Auto. Dort werden die nächsten 10 Jahre 50 neue Kernkraftwerke gebaut. Für Deutschland bedeutet es, dass etliche Gas- oder Kohlekraftwerke gebaut werden müssen.

Das Schlimmste bei der ganzen Diskussion hier ist aber, wenn ein Deutscher nicht das macht, was das Ausland von Ihm erwartet, dann wird er mit Nazi beschimpft. Da gibt es viele Beispiele, die die letzten Jahre durch die Presse gingen. Und das hast Du mit mir gemacht. Wenn ich der Forenbetreiber wäre, würde ich dir klar ansagen: Keine Beleidigungen oder politische Unterstellungen ansonsten würde ich Dich beim nächsten Mal löschen.

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